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Wie läuft ein Visualtraining ab?

Am Anfang steht eine ausführliche Analyse der Sehprobleme. Zusätzlich zu der Augenglasbestimmung werden eine sog. 21-Punkte-Messung und spezielle Funktionsteste nach den Richtlinien des O.E.P. (Optometric Extension Program) durchgeführt.
Auf Grundlage der hierbei festgestellten Defizite oder Mängel wird ein individueller Trainingsplan erarbeitet.

Der besteht in der Regel aus 10 Einheiten. Im Abstand von 2 Wochen werden pro Einheit vier Übungen vermittelt, die Fortschritte kontrolliert, eventuelle Probleme besprochen und speziellere Übungen durchgeführt. Die vier Heim-Übungen müssen täglich trainiert werden. Dazu benötigt man insgesamt etwa 15 -20 Minuten. Nach ca. einem halben Jahr ist dann das neue Sehverhalten erlernt und wird durch ein selbstständiges „Abtrainieren“ für weitere 3 Monate gefestigt.

Durch erneute Messungen erfolgen abschließend die Beurteilung des Trainingserfolgs und eine entsprechende Nachbetreuung.

Hierdurch kann Visualtraining effizient und dauerhaft die erkannten Probleme und Mängel der visuellen Verarbeitung individuell beseitigen. Wichtige Vorraussetzung für den dauerhaften Erfolg ist aber auch eine ausreichende Motivation, so dass die Übungen mit Ausdauer und Regelmäßigkeit durchgeführt werden.

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Grundlagen der Funktionaloptometrie